Tom Kooyman ist mit Peter Burgerheide beim großen Preis von Deutschland am Start
Am kommenden Sonntag findet in Gelsenkirchen der Renntag des Jahres statt. Höhepunkt der Veranstaltung ist zweifellos der „Große Preis von Deutschland“ (161.190 Euro / 2000 Meter). In diesem international konzipierten Vierjährigen-Vergleich steuert Tom Kooyman für Meindert Terpstra Peter Burgerheide, den Stallgefährten von Marc Burgerheide.
Vor drei Wochen hieß es für Marc und Peter Burgerheide in Vincennes: Außer Spesen nichts gewesen.
Tom Kooyman: Da haben die Beiden nicht ihr wahres Können gezeigt. Wir vermuten, dass sie zu lange nichts getrunken haben und ihr Flüssigkeitshaushalt deshalb nicht in Ordnung war. Das Blutbild, das wir von einem Tierarzt haben anfertigen lassen, war jedenfalls in Ordnung. Sie haben vielleicht 80 Prozent ihrer Leistung gezeigt. Wenn man aber in Paris antritt, muss man 200 Prozent Leistung bringen.
Beim Start zuvor in Gelsenkirchen wurde Peter Burgerheide disqualifiziert. Gibt es auch dafür eine Erklärung?
Tom Kooyman: Ja. Da kam er mit dem Bänderstart nicht klar.
Wie hoch sind diesmal die Erwartungen?
Tom Kooyman: Auch wenn er mit Joke Face natürlich auf einen sehr starken Gegner trifft, wird Ruud Pools mit Marc Burgerheide mit um den Sieg fahren. Peter Burgerheide kommt bei einem passenden Rennen für ein Platzgeld in Frage.
Wie stehen die Chancen ihrer Starter im Rahmenprogramm?
Tom Kooyman: Alle Pferde sind gut in Form. Quatuor du Bouffey (5. Rennen) und Diego Guapa (11. Rennen), der in Deutschland ja noch ungeschlagen ist, sind Sieganwärter. Auch Yassin Boko (3. Rennen) besitzt sehr gute Möglichkeiten, während Wim Robel (9. Rennen) doch sehr starke Konkurrenten hat.
Das Interview führte Volker Hohn
Postanschrift:
GelsenTrabPark e.V.
Nienhausenstraße 42
45883 Gelsenkirchen
Tel.: +49 209 40 92 - 0
FAX: +49 209 40 92 - 199
e-mail: