Gerhard Holtermann greift am kommenden Wochenende in den Prüfungen der „Breeders Crown“ mit einer regelrechten Armada an. Im Gespräch äußert sich der ehemalige Trainer-Champion zu den Chancen einiger seiner Starter. Gerhard Holtermann schickt am Freitag Love Times mit Thomas Panschow ins Rennen
Warum geht am Freitag Love Times nach einer fast viermonatigen Pause ohne ein Vorbereitungsrennen in eine Entlastung für die älteren Stuten?
Gerhard Holtermann: Weil sie nach meinen Erfahrungen beim ersten Start immer am besten läuft. Ich habe sie deshalb ganz bewusst in der vergangenen Woche in einem Probelauf getestet, und da hat sie mir ausgezeichnet gefallen. Bei einem passenden Rennverlauf müsste sie eigentlich weit vorne enden.
War der dritte Platz der 'Stuten-Derby'-Zweiten Indikid, die am Samstag antritt, zuletzt in Hamburg eine Enttäuschung?
Gerhard Holtermann: Überhaupt nicht. Die Stute musste nämlich gegen ältere Konkurrenten durch die Todesspur und hat sich dort sehr gut geschlagen. Sie ist also weiterhin gut auf dem Posten.
Darf man das auch von Baltimore As behaupten?
Gerhard Holtermann: Das Rennen wird zeigen, wo er momentan steht. Im 'St. Leger' lief das Rennen nicht für ihn, zuletzt in Hamburg kam er mit dem Bänderstart nicht zurecht und war sofort aus der Partie. Für die letzte Vorbereitung habe ich ihn von Neritz zu mir nach Bladenhorst geholt.
Sonntag startet bei den zweijährigen Hengsten Impact As, der bislang nicht nicht glatt über den Kurs gekommen ist.
Gerhard Holtermann: Impact As besitzt ein großes Laufvermögen, ist aber leider noch nicht voll bei der Sache. Wenn er sich nicht durch irgendetwas ablenken lässt, hat er keinen Gegner zu fürchten.
Das Interview führte Volker Hohn
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