Hochkarätiger Trabrennsport vom 5. bis 7. November 2010
(mspw). Die Rennen um die Breeders Crown (Züchter-Kronen), die beim Drei-Tage-Meeting vom 5. bis 7. November auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn vergeben werden, sind zeitgenau eingeteilt. Am Freitag (erster Start um 18.30 Uhr) finden die Hauptläufe der Vierjährigen statt, samstags ab 18.00 Uhr werden die Hauptläufe der Dreijährigen entschieden, sonntags ab 14.00 Uhr die Hauptläufe der Zweijährigen sowie der Fünf- bis Siebenjährigen.
In den Rennen um die Züchter-Kronen sollen jeweils die besten Pferde ihres Jahrgangs auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn an den Start kommen.
Einem breiten deutschen Publikum ist der Begriff „Breeders Crown“ noch immer nicht leicht zu vermitteln. Er hat Tradition vor allem in den USA. Dort wird der „Breeders Cup“ der Galopper auf einer der führenden Bahnen ausgerichtet, und zwar seit 1984.
„Breeders Cup“ ist in den USA ein Überbegriff für 14 Rennen in denen es um 25,5 Millionen US-Dollar geht. Das hochkarätigste Rennen ist der „Breeders Cup Classic“ für Dreijährige.
Bei den Trabern gibt es, ebenfalls seit 1984, in den USA die Breeders Crown, Parallelveranstaltungen für Traber und Pacer. In diesem Jahr fanden sie am 9. Oktober auf der Bahn in Pocono Downs in Plains (Pennsylvania), getrennt nach Alter, Geschlechtern und für Pacer sowie Traber, statt.
1995 wurde auch bei den Trabern in Deutschland die Breeders Crown (Deutsch: Züchter-Krone) begründet. 1998 wurden die ersten Rennen gelaufen, und zwar für Zweijährige. Ab 2001 konnte die Rennserie dann für alle vorgesehenen Jahrgänge - von den Zwei- bis Siebenjährigen - veranstaltet werden. In diesem Jahr werden - wie schon 2009 – sämtliche BC-Rennen im Rahmen eines Meetings auf der Bahn in Gelsenkirchen entschieden.
Derby, Großer Preis von Deutschland und Breeders Crown (Kurzform „BC“) werden vom Traber-Dachverband HVT als Höhepunkte der Saison eingestuft.
BC-Rennen sind Vergleichsrennen für inländische Pferde, die speziell für die BC angemeldet werden mussten. Das geht nur für Fohlen, deren Väter bereits als Deckhengste für die BC nominiert wurden. Die BC-Rennen werden für zwei-, drei- und vierjährige sowie für fünf- bis siebenjährige Traber getrennt nach Jahrgang und Geschlecht veranstaltet.
Hengsthalter, Züchter und Besitzer zahlen Gebühren und Einsätze, der jeweilige Rennveranstalter trägt einen Eigenanteil bei. Daraus ergibt sich die Dotierung der BC-Rennen nach einem festgelegten Schlüssel.
Die BC der Traber in Deutschland ist also eine Rennserie, in die man sich einkaufen muss, um daran teilnehmen zu können. Das Attribut „genannt für die BC“ ist inzwischen ein wichtiges Prädikat beim An- und Verkauf von Trabrennpferden. Letztlich soll die BC zu einer Aufwertung der Zucht führen. Für die besten Deckhengste ist die BC eine Leistungsplattform, über die der Markt angekurbelt werden soll. Rennveranstalter und Wettvermarkter Win Race, auch in Gelsenkirchen federführend, fördert die BC auf mehreren Ebenen.
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