Kataja, Stutenderby-Siegerin von 2009, kann Freitag im BC-Hauptlauf für die vierjährigen Stuten auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen ihre zweite „Krone“ gewinnen
Freitag beginnt das Breeders Crown-Meeting mit den Vierjährigen
mspw). Freitag fällt auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen der Startschuss zum Drei-Tage-Meeting um die Breeders Crown (Züchter-Kronen). Getrennt nach Geschlechtern werden am Nienhausen Busch insgesamt acht hochdotierte Hauptläufe für die Zwei-, Drei-, Vier- sowie für die Fünf- bis Siebenjährigen entschieden. Der Andrang auf die prall gefüllten Geldtöpfe war so groß, dass der Veranstalter zusätzlich auch noch zehn so genannte Entlastungsläufe anbieten kann. Allein in den acht Hauptläufen werden am Freitag, Samstag und Sonntag Prämien von insgesamt 292.756 Euro ausgeschüttet. Insgesamt geht es am Nienhausen Busch in den 18 Breeders Crown-Rennen um 380.152 Euro.
Den Auftakt machen am Freitag (insgesamt acht Rennen, erster Start um 18.30 Uhr) die Vierjährigen. Der Hauptlauf für Hengste und Wallache und auch das entsprechende Stutenrennen sind mit jeweils 52.000 Euro dotiert.
Beim weiblichen Geschlecht hat die 2009-Stutenderbysiegerin Kataja aus dem Besitz von Marion Jauß (71/Neritz) gute Chancen, sich ein großes Stück vom Preisgeldkuchen abzuschneiden. Im Feld der elf Teilnehmerinnen weist Kataja nicht nur auf die höchste Gewinnsumme (71.647 Euro) auf, sondern auch den besten Rekord (1:12,8 Minuten für den durchschnittlichen Kilometer). Gesteuert wird die Jauß-Stute von „Silberhelm“ Roland Hülskath (35/Mönchengladbach).
Der letzte Erfolg von Kataja dürfte vielen Besuchern der Gelsenkirchener Rennbahn noch in guter Erinnerung sein. Mitte Oktober setzte sich die Stute, die von Gerd Holtermann (54/Bladenhorst) trainiert wird, im Stutenlauf zum Großen Preis von Deutschland überlegen durch. „Die Form stimmt“, gibt sich Holtermann, der seit einigen Monaten wieder für die Jauß-Traber verantwortlich ist, optimistisch. „Optimal wäre es, wenn sich Kataja ein wenig im Feld verstecken könnte. Dann kann sie ihre Stärken am besten einsetzen.“
In der abgelaufenen Saison hatte Kataja neben dem Stuten-Derby und dem Stutenlauf zum Buddenbrock-Rennen auch die „Krone“ beim Stutenrennen zur Breeders Crown für die Dreijährigen gewonnen. Damals behauptete sich Kataja gegen Jasmina und Riwa. Beide zählen auch diesmal wieder zu Katajas Konkurrentinnen.
Anders als im vergangenen Jahr wird Jasmina aus dem Besitz von Franz Klein (60/Versmold) diesmal nicht von Michael Schmid (43/Oberhausen), sondern von Thomas Panschow (43/Bladenhorst) gesteuert. Schmid ist mit Super d’Aunou vertreten. Fahrer von Riwa ist erneut „Goldhelm“ Michael Nimczyk (24/Willich). Pikant: Riwa gehört Rabea Schulze Wienker (38/Versmold), der Tochter von Franz Klein.
Mit besten Empfehlungen kommt Parisienne Blue mit Rekord-Champion Heinz Wewering (60/Berlin) an den Ablauf. Denn am Tag des Großen Preises von Deutschland war dieses Gespann in Gelsenkirchen im mit 30.000 Euro dotierten Stuten-Grand Prix gegen hochkarätige Konkurrentinnen nicht zu schlagen.
Das Gestüt Lasbek von Günter Herz (70/Hamburg) schickt gleich zwei chancenreiche Starterinnen ins Rennen. Aus Schweden bringt Trainer und Fahrer Joakim Lövgren (44/Skurup) die Stute Elaine mit, die in diesem Jahr bei elf Versuchen fünfmal siegreich war. Nicht ganz so weit ist die Anreise für Eliki, die in Lasbek von Harry Losse (52) vorbereitet wird. Die Stute war mit Jesper Olsen (42/Lasbek) im Sulky bei ihren letzten drei Auftritten in Hamburg nicht zu schlagen.
Joakim Lövgren hat an die Bahn am Nienhausen Busch beste Erinnerungen. 2009 triumphierte er mit dem Lasbeker Spitzen-Traber Brioni im Breeders Crown-Hauptlauf für die fünf- bis siebenjährigen Hengste und Wallache. Eine Titelverteidigung von Brioni wird es jedoch nicht geben. Der siebenjährige Hengst, der in seiner Laufbahn rund 600.000 Euro eingetrabt hat, startet in dieser Woche in Paris-Vincennes.
Die Freitag-Veranstaltung am Nienhausen Busch steht ganz im Zeichen der Breeders Crown. In allen acht Prüfungen geht es um „Kronen“. Neben den beiden Hauptläufen für die Vierjährigen stehen die Entlastungen für die Traber der Generation 2006 (zwei für Stuten, eine für Hengste und Wallache) auf der Tageskarte. Außerdem werden Entlastungsläufe für Fünf- bis Siebenjährige entschieden. Zwölf Hengste und Wallache sowie zwölf Stuten kämpfen um Prämien von jeweils 9.956 Euro.
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