Der 43. und drittletzte Renntag des Jahres 2011 auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn fällt diesmal auf einen Donnerstag. Neun Rennen kommen am 8. Dezember ab 18.30 Uhr zur Austragung; darunter eine recht offene Partie in der Gewinnklasse bis 17.500 Euro, bei der mindestens drei Pferde mit reellen Siegchancen an den Start gehen.
Um die Favoritenrolle wird freilich der wie immer in diesem Jahr von Michael Schmid gefahrene Michael November nicht herum kommen. Kein Wunder, gestaltete der Hengst in der laufenden Saison doch sieben seiner zwölf Engagements siegreich. Und auch zuletzt war er zweimal hintereinander nicht zu schlagen.
Beim letzten Start allerdings kam ihm Zatopek Dragon auf den finalen Metern noch bedrohlich nahe, in dessen Sulky auch diesmal wieder Caroline Aalbers sitzt. Der alte und neue Goldhelm, Roland Hülskath, bringt mit Action Transs R (Foto: Sexauer) einen weiteren Sieg-Kandidaten ins Spiel, der in der laufenden Saison mit sechs Siegen bei zwölf Starts kaum weniger erfolgreich war als Michael November.
Damit nicht genug, auch Jador Cortina ist für dieses Rennen bestens empfohlen, gewann in Gelsenkirchen Anfang November immerhin eine Breeders Crown-Entlastung. Mit seinem Trainer, Robbin Bot, kam er beim letzten Start allerdings klar hinter Michael November ins Ziel.
Zuguterletzt hat sich auch der Mönchengladbacher Bahnspezialist Vilippe Lochties eine dicke Empfehlung verdient, der mit Robin Vercammen bei den letzten sieben Starts immer in der Zweierwette war.
Bleibt Erol Bo auf Kurs?
Im dritten Rennen, in dem die Viererwette, gespielt werden kann, fällt die Suche nach einem klaren Favoriten ungleich leichter. Nach zuletzt drei überzeugenden Erfolgen führt hier wohl kein Weg vorbei an Erol Bo und Klaus Horn, zumal auch der Startplatz äußerst günstig ist.
Da hat es die aus der zweiten Reihe an den Start gehende Decina schon schwerer.
Mit Andor Schute konnte sie bei ihrem Überraschungscoup als 330:10-Außenseiterin aber vollauf überzeugen. Beim Start zuvor musste sie sich noch Sabine geschlagen geben, die diesmal mit Trainer und Besitzer Gerhard Steinhaus an den Start kommt. Für gutes Geld vorzumerken sind in dieser Prüfung ferner The Beetle und Gloria Victoria, die freilich nicht unbedingt als Bankpferde der Viererwette angesehen werden können.
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„Frei für Alle“ aus den Bändern
Aus zwei Bändern gehen die Pferde im „frei für Alle“ an den Start. Wenn Roland Hülskath im Sulky von Adel Buitenzorg den Bandvorteil optimal nutzen kann, dann sollte dieses Gespann zumindest bis weit in den Einlauf hinein das Geschehen bestimmen.
Ob die beiden sich dann allerdings gegen Wies Buitenzorg und Robin Vercammen behaupten können, ist fraglich. Immerhin setzte sich dieses Gespann zuletzt gegen deutlich stärkere Konkurrenz durch.
Spannender Auftakt?
Gleich im ersten Rennen messen drei formstarke Rivalen ihre Kräfte. Da wäre zum einen Farnese, der mit Jens-Holger Schwarma in beeindruckender Manier eine Entlastung der Breeders Crown gewinnen konnte. Als nächstes muss Wishbone Dragon genannt werden, mit dem Caroline Aalbers gut untergekommen ist. Nicht vergessen darf man Feel the Rush (Robbin Bot), der trotz vieler guter Leistungen in diesem Jahr noch sieglos ist.
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