Obwohl beide aus dem dritten Band starten mussten, waren sie am Ende auf den ersten beiden Plätzen. Den in 1:15,4 erfolgreichen Zorba Oldeson (Rob de Vlieger) konnte aber auch My Winner nicht beeindrucken, der drei Längen hinter dem überlegenen Sieger einkam.
Auf dem ersten Kilometer bestimmten die von der Grundmarke abgegangenen Pferde das Geschehen, ehe das favorisierte Duo nachsetzte. Nach einer Runde schritt My Winner aus sechster Stelle zur Tat, an dessen Fersen sich Zorba Oldeson heftete.

Eingangs der Endgeraden erschienen die zwei in vorderer Linie, 200 Meter vor Schluss steckte der nur das Nötigste machende Zorba Oldeson (Foto: Sexauer) den Kopf nach vorne und lief mühelos „nach Hause“. My Winner arbeitete sich 100 Meter vor Schluss an Lutteur du Lys vorbei, der seine Ausgangsposition im ersten Band optimal ummünzte.
106:10 Euro auf El Conchita
Michael Schmid, Steuermann von My Winner, hatte sich in der anderen herausstechenden Partie mit seinem Schützling durchgesetzt. Eine Runde vor dem Ziel beorderte er die 106:10-Außenseiterin El Conchita aus dritter Position in die zweite Spur, wo sie sich im zweiten Paar führen lassen konnte.
In Front gab bereits ab Beginn des zweiten Teilstücks I will fight for U den Ton an. Der schien sich im Einlauf etwas absetzen zu können, doch nun kam El Conchita ins Rollen. Aus inzwischen dritter Position wurde die von Thomas Welsing trainierte Stute im Finish immer stärker und wies I will fight for U noch sicher in 1:15,3 in die Schranken.
Zweimal Thomas Panschow
In guter Form agierte am 2. Advent auch Thomas Panschow. Der gebürtige Gelsenkirchener steuerte zunächst den zuletzt unglücklich gescheiterten Scoop in die Erfolgsspur. Dabei legte das Gespann mit gutem Start und früher Führung den Grundstein zum lockeren Erfolg über Hell’s Angel, der einen deutlich anspruchsvolleren Rennverlauf wegstecken musste.
Seinen zweiten Treffer landete Panschow mit Hommage d’Couronne, der ebenfalls im ersten Bogen das Kommando erobern konnte. Für seinen überlegenen Erfolg gegen Wake up und Afreiha reichten ihm 1:18,0.
Über seiner Konkurrenz stand auch Ain’tshes King, der in der Hand von Ralf Oppoli in der einleitenden Prüfung zum Seriensieger avancierte. Zum zweiten Mal hintereinander setzte sich Cabina’s Girl mit Nachwuchsmann Daniel Kloss durch.
Gutes Debüt von Captain Rob
Ungeachtet langsamer Qualifikations-Zeiten gab es gegen den zweijährigen Captain Rob beim Renndebüt keine Opposition. Age Posthumus stellte den Hengst, der gegen Gleichaltrige und Dreijährige antreten musste, in feiner Manier vor. Auf dem letzten Kilometer arbeitete sich Captain Rob aus fünfter Position nach vorne und war in 1:20,2 überlegen.
Zwei Amateurfahren
Zweimal stiegen die Hobbyfahrer in den Sulky. In der ersten Abteilung zum Pokal der Traberallianz West setzte sich Udeo Kandia (Sabrina Marks) mit hauchdünnem Vorsprung durch.
Im Einlauf führte schon Yokidoki WW, ehe er die gerade Linie verlor. So liefen Ylaine Hanover und Udeo Kandia weit außen ebenso noch vorbei wie der innen durchstoßende Recordtime, der Dritter wurde.
In der anderen Abteilung ließ sich der von Torsten Urbaniak auf der Tribünengeraden nach vorne gefahrene dreijährige Goetz nicht beirren. Trainer von Goetz ist Thomas Kornau, der direkt im Anschluss daran selbst mit Emblem punktete.
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