
Am Sonntag war auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn alles königsblau – bis auf den Himmel. Aber auch wenn das Wetter am Schalke-hilft!-Renntag nicht mitspielten wollte, so war der Renntag doch absolut gelungen und brachte einen hohen fünfstelligen Betrag in die Kassen des Vereins Schalke-hilft!, der damit soziale Einrichtungen in Gelsenkirchen fördert.
Großen Anteil daran hatten die erlesenen Gäste auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn; allen voran unzählige Schalker Helden aus Gegenwart und Vergangenheit. Ob Teemu Pukki oder Christoph Metzelder, Klaus Fischer und Willi Landgraf, sie alle unterstützten die gute Sache und besuchten die Trabrennbahn am 1. Advent.
Spaß am Wetten
Während sich einige von ihnen sogar aktiv im Sulky versuchten und im Promirennen gegen Helmut Zerlett und andere Promis aus Film, Funk und Fernsehen um Sieg und Plätze kämpften, beschränkten sich andere aufs Wetten. So etwa Christoph Metzelder, der allerdings mit seinen ersten Tipps kein großes Glück hatte: „Ich habe einen großen Außenseiter auf Platz gewettet. Im Ziel war er Vierter, das war knapp.“ Davon ließ sich der Fußballstar allerdings nicht abhalten und legte noch die eine oder andere Wette nach.“
Mehr Routine bewies indes Comedian Oliver Berheenke, der bei seinem zweiten Besuch auf der Gelsenkirchener Rennbahn beinahe schon Stammgast an der Wettkasse war, leider aber meist leer ausging. Liz Baffoe hatte mehr Glück: Sie setzte einen Tipp von Christoph Metzelder (!) um, und gewann mit einem von drei Hülskath-Siegern ein paar Euro. „Ich war noch nie bei den Trabern. Umso mehr freue ich mich, gleich gewonnen zu haben. Es gefällt mir hier sehr gut, ich komme gerne wieder.“ 
Ulrich Nickel besser als die Schalker Helden
Im Promirennen mussten sich die Schalker Fußballer mit den besseren Plätzen bescheiden, der Sieg ging an Ulrich Nickel, mit dessen blau-weißen Bussen die 1. Mannschaft des FC Schalke 04 zu den Spielen chauffiert wird. Auch wenn Ulrich Nickel und Kim November (Nummer 4, Foto: Stark ) nicht unbedingt zu den Favoriten gehörten, kam der Sieg dennoch nicht unerwartet, ist Nickel doch seit vielen Jahren ein treuer Fan des Trabrennsports und hat sogar ein eigenes Pferd auf der Bahn stehen.
Im Siegerinterview zeigte sich der Unternehmer hoch zufrieden: „Kim November ist ein tolles Pferd. Sie hat sich jetzt eine Extra-Portion Äpfel verdient. Ich kann jedem dieses tolle Hobby sehr empfehlen, es macht einfach Spaß.“ Spaß hatten auch die anderen Teilnehmer. Helmut Zerlett war nach dem Rennen sogar so begeistert, dass er spontan verkündete, auch beim nächsten Promirennen mit am Start sein zu wollen. Den Pokal überreichte Horst Heldt. (Foto: Stark)
Superstar auf der Bühne
Großartig war das Rahmenprogramm, ein absolutes Highlight die spontane Session von Thomas Godoj, der auf der Bühne am Geläuf für grandiose Stimmung sorgte und mit seiner tollen Stimme beste Werbung für seine am 3. Dezember in Recklinghausen startende Tour machte. 
Schalke-Trikot unter'm Renndress
Natürlich kam auch der Trabrennsport nicht zu kurz, neben drei Siegen des alten und neuen Goldhelms Roland Hülskath ragte vor allem der Erfolg von Graceland und Jörg Schefe im Finale der Gelsenkirchener Stuten-Serie heraus. Ralf Oppoli, der mit Ain'tshes King auch einen Sieger steuerte, machte keinen Hehl aus seiner Liebe zum FC Schalke 04, zeigte im Winner Circle stolz das Schalke-Trikot unter seinem Renndress.
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