Wie erwartet bestimmte Yann the mailman im Hauptereignis lange das Geschehen. Nach rund zweimonatiger Pause fehlte dem Strooper-Schützling in der November-Meile aber noch der letzte „Drive“. So musste sich der Hengst mit dem dritten Rang zufrieden geben. Der eigentliche „Eilbote“ hieß diesmal Zorba Oldeson, der mit Rob de Vlieger in 1:13,8 auch für die Tagesbestzeit sorgte.
Nach einem Rennen im zweiten Paar außen kam Zorba Oldeson (Foto: Sexauer) an der Stätte seines bislang größten Triumphes (Großer Preis von Deutschland 2010) im Finish stark auf Touren und wies Yann the mailman weit vor der Linie in die Schranken. Letzterer musste auch noch Lotis Photo den Vortritt lassen, der sich mit exzellentem Schlussspurt aus hinteren Regionen stark ins Bild schob.

Fast genauso schnell war mit 1:13,9 im zweiten Rennen die von Caroline Aalbers trainierte Ysvogel. In der Hand von Michael Schmid siegte auch sie auf der Meile und war im Lauf der Stutenserie trotz knapp halbjähriger Pause überlegen.
Aus der zweiten Reihe heftete sich Ysvogel eingangs der Schlussrunde an die Fersen der aufrückenden Violet Phoenix, trat Mitte gegenüber an und steckte im letzten Bogen den Kopf an der lange führenden Yasmin Hallinck vorbei. Die war im Einlauf auch von Violet Phoenix schon passiert, zuletzt aber für den Ehrenplatz wieder zur Stelle.
Triplette von Schmid
Michael Schmid zog noch zwei weitere Male in den Winner Circle ein. Nach seiner Fahrt mit Michael November nahm er ebenso die Glückwünsche entgegen wie nach dem Start von Oubangui.
Michael November eroberte Ende der Startgeraden die Spitze und zog in Front fortan seine Kreise. Oubangui war auf dem zweiten Kilometer auch von der dritten Spur nicht zu stoppen. In der Distanz ging die Dreijährige besser als Riesen-Außenseiterin Kyra HS.
Zwei dicke Überraschungen
Kyra HS durfte zwar lange eine gemächliche Fahrt vorlegen und sich alles passend einteilen, lieferte aber ungeachtet dessen einen klaren Ansatz. Alleine auf Platz zahlte Kyra HS 102:10 Euro, in der Zweierwette gab es 2.355:10, und mit Hugo und Banco Dean kletterte die Viererwette auf 50.002:10.
Durch Globira und Dominik Holtermann kamen die Außenseiter-Wetter ein weiteres Mal auf ihre Kosten. Wer auf einen Treffer der Vierjährigen gesetzt hatte, durfte sich bei einem Einsatz von zehn Euro über eine Auszahlung von satten 372 Euro freuen. Mit The Beetle und Sabine auf den Plätzen gab es rund 3.500 Euro in der Zweier- und knapp 47.000 Euro in der Dreierwette.
Attrape Moi zum „Wechselkurs“
Mit seinem achten Saisonsieg läutete der von Roland Hülskath gefahrene Attrape Moi die Veranstaltung ein. Der Schützling aus dem Trainingsquartier von Cees Kamminga war mit dem „Goldhelm“ nach früher Offensive nicht anzutasten. Obwohl die Uhren bei 1:15,2 stehen blieben, gewann Attrape Moi im Schongang. Wie viel Vertrauen dem Gespann geschenkt wurde, zeigte die „Wechselkurs-Quote“ von 10:10 Euro.
Favoritenerfolge gab es ferner durch Karamatsu (Reinier Feelders) und Erol Bo (Klaus Horn). Das Amateurfahren ging an die von Murielle Swab optimal eingesetzte Volita Transs R. Das abschließende Trabreiten ließen sich Dante de Linde und Susan Wiedijk nicht entgehen.
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