Daniel Wagner freut sich über seinen Speederfolg in der Stutenentlastung bei den Fünfjährigen – Bei den Hengsten und Wallachen siegt Gerhard Mayr mit Arathorn, der auch mit Almasi gewinnt
Gut besucht war die Gelsenkirchener Trabrennbahn am Breeders Crown-Samstag, dem ersten von zwei direkt aufeinander folgenden Großrenntagen rund um die deutsche Züchterkrone. Bei perfekten äußeren Bedingungen erlebten die vielen Zuschauer spannende Endkämpfe in den Hauptrennen, eine von Andor Schute perfekt vorgetragene Noxean Com bei den älteren Stuten, einen souveräner Außenseiter-Sieg von Wee Catch Diamond mit Roland Hülskath bei den Hengsten und Wallachen, denen auch die stark besetzten Rahmenrennen in Nichts nachstanden. 
Die Fünfjährigen-Entlastungen
In der Entlastung der fünfjährigen Stuten etwa, in der es auch noch um 12.545 Euro ging, überzeugte die von Daniel Wagner gefahrene Sugar (Foto: Sexauer) mit einer furiosen Speedleistung, mit der sie die im Einlauf schon einteilte Riwa (Heinz Wewering) kurz vor dem Ziel noch zu fassen bekam. Siegfahrer Daniel Wagner zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Stute und analysierte das Rennen wie folgt: „Der Rennverlauf war eigentlich gut, doch Jasmina war relativ früh müde, so das wir erst eine Lücke finden mussten. Als die schließlich gefunden war, wusste ich, dass wir das zweite Geld sicher hatten. Ich hatte allerdings nicht mehr geglaubt, dass Riwa noch zu erreichen wäre. Doch Sugar hat einen ganz starken Endspurt hingelegt.“
Bei den Hengsten und Wallachen trumpfte der 19fache österreichische Champion Gerhard Mayr mit Arathorn auf, der sich nach 300 Metern das Kommando gesichert hatte und nicht mehr zu fassen war. Hinter Arathorn brachte sich auf der Zielgeraden Knowitall Diamant mit dem Oberhausener Michael Gutsche weit außen gut zur Geltung und eroberte Rang zwei.
Die Vierjährigen
Mayr gewann ein weiteres Mal an diesem Abend mit Almasi eine Entlastung der vierjährigen Stuten und das ungeachtet eines höchst aufwändigen Pensum, bei dem es im Schlussbogen gar durch die vierte Spur ging.
In der Entlastung für Hengste und Wallache setzte sich Stall Cortinas Jador Cortina in der Hand seines jungen Trainers Robbin Bot durch. Hocherfreut zeigte sich Doris Wilhelm nach dem Sieg ihres Schützling: „Ich bin sehr glücklich. Das Pferd hat seine Form gefunden. Ich habe immer an ihn geglaubt. Es war ein toller Einstand für den jungen holländischen Trainer, der hervorragend trainiert hat und sehr gut gefahren ist.“
Dreijährige Stuten
In der Entlastung der dreijährigen Stuten schließlich holte sich Goldhelm Roland Hülskath, der an diesem Tag seine Jahresgewinnsumme auf weit über 500.000 Euro schraubte, mit Kaiserin seinen dritten Tageserfolg. Die Stute setzte sich mit feinem Einsatz sicher gegen Preussensonne durch.
Bent zum Auftakt
Im ersten Rennen des Veranstaltung hatte sich wie von den Experten erwartet der ehemalige Seriensieger Bent nach einem kleinen Durchhänger wieder erfolgreich zurück gemeldet und wurde mit Roland Hülskath den Erwartungen als 12:10-Favorit gerecht. Vom Start bis ins Ziel war das Gespann nicht anzutasten.
Im abschließenden Amateurvergleich aus den Bändern punktete Jörg Hafer mit El Conchita trotz Höchstzulage, die sich ausgangs des letzten Bogens die Spitze sicherte und für Besitzer Hans Bongartz bis ins Ziel nicht mehr eingeholt werden konnte.
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