Gerhard Mayr reist am Samstag mit drei Pferden zur Breeders Crown nach Gelsenkirchen an. Der österreichische Abonnement-Champion nimmt mit Almasi (2. Rennen) an der Entlastung für vierjährige Stuten teil, tritt mit dem gleichaltrigen Sahir (3. Rennen) im Pendant für die Hengste und Wallache an und startet mit Arathorn (6. Rennen) in der Entlastung für ältere Hengste und Wallache.
Almasi hat nach einer guten Leistung Ende August drei Mal arg enttäuscht.
In Baden war ich mit ihr sehr zufrieden, als sie sich vom letzten Platz ohne Führpferd bis auf Rang zwei vorgearbeitet hat. Danach hat Almasi mit mir, meiner Tochter und einer Amateurfahrerin jeweils Fehler gemacht.
Um dann Mitte Oktober einen Probelauf zu bestreiten.
In dem Almasi einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Sie ist ein Pferd mit großem Potential, aber sehr schwierig. Ich werde deshalb am Start nicht zu viel riskieren, versuchen, eine möglichst gute Lage zu bekommen, um sie erst auf den letzten 400, 500 Metern im Speed einzusetzen.
Für Sahir stehen in diesem Jahr schon sechs Siege zu Buche.
Der Hengst ist im Gegensatz zu Almasi vollkommen unproblematisch. Er hat sich in dieser Saison in leichteren Aufgaben stabilisiert und wird mit der Zeit sicherlich noch besser werden. Warum Sahir am Derby-Wochenende in Berlin so schwach war, ist mir bis heute ein Rätsel. Aber damals liefen alle meine Pferde unter Wert.
Was darf man denn diesmal von Sahir erwarten?
An einem guten Tag ist er zu allem fähig. Wenn der Rennverlauf passt, kann er mit um den Sieg kämpfen.
Arathorn musste bei der Generalprobe nach einer Siegesserie eine Niederlage einstecken.
Arathorn hat einen speziellen Beschlag, mit dem er sich auf einer weichen Piste müde lief.
Der Hengst könnte diesmal also wieder gewinnen?
Ich glaube nicht, dass die gute Form weg ist. Arathorn ist ein enorm schnelles Pferd, das hier erste Chancen besitzt.
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