Michael Nimczyk ist einer der fleißigsten Starter am Breeders Crown-Wochenende. Zwar fährt er nicht ganz so viele Favoriten wie Roland Hülskath, hat aber auch in den Hauptläufen der Breeders Crown die ein oder andere Siegoption und wird mit Sicherheit an beiden Tagen nicht leer ausgehen. Im Gespräch verriet er einiges über das Leistungsvermögen seiner Starter.
GelsentrabPR: Herr Nimczyk, bei den zweijährigen Stuten sind Sie am Sonntag (4. Rennen) mit Simply The Best chancenreich vertreten. Wo sehen Sie die Stute am Ende des Rennens?
Michael Nimczyk: „Ich halte viel von ihr! Sie hat einen totalen Rennkopf. Schon beim vorletzten Start hätte sie meines Erachtens gewonnen, wenn das Ziel 50 Meter weiter hinten gestanden hätte und das obwohl die Schlussphase höllisch schnell war. Beim letzten Start hat sie mir auch sehr gut gefallen, hatte gegen die beiden Erstplatzierten zwar keine Chance, blieb für Rang drei aber mühelos voraus. Ich denke, sie hat am Sonntag eine echte Siegchance.“
GelsentrabPR: Und wie sieht es mit Seda Rapide bei den dreijährigen Stuten aus (Sonntag 2. Rennen)?
Michael Nimczyk: „Seda Rapide kann in diesem Rennen durchaus Zweite zu What a Feeling werden. Sie hat in München sehr leicht gewonnen, ich musste nicht einmal die Watte ziehen.“
GelsentrabPR: Was halten Sie von Isildur, der am Sonntag (8. Rennen) bei den dreijährigen Hengsten und Wallachen an den Start geht?
Michael Nimczyk: „Ich kann mich noch gut erinnern, als ich ihn zum ersten Mal gefahren bin. Damals galt er als Durchschnittspferd. Ich meine aber, er ist in den letzten Monaten stärker geworden, das hat er auch mit seinem guten Laufen im St. Leger bestätigt. Auch danach in Mönchengladbach ist er gut gegangen. Mit seiner Startschnelligkeit kann er am Sonntag gutes Geld mitnehmen.“
GelsentrabPR: Für Kataja ist es beim letzten Start ja nicht so gut gelaufen. Wie steht es um ihre Chancen bei den fünf bis siebenjährigen Stuten am Samstag (5. Rennen)
Michael Nimczyk: „Ich meine, sie lief in sehr starker Gesellschaft besser, als es die Platzierung zum Ausdruck bringt. Wir müssen aber auch diesmal kleine Brötchen backen. Zwar sind die Gegner nicht so stark wie in Hamburg, dafür ist der Startplatz alles andere als gut, da Kataja ihre Startschnelligkeit kaum ausspielen kann. Es geht für uns wohl in erster Linie um eine kleine Prämie.“
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