More Caviar ist einer der besten Dreijährigen des Landes. Foto: Sexauer
Arnold Mollema bringt neben dem Drittplatzierten aus dem Adbell-Toddington-Rennen weitere starke Pferde mit nach Gelsenkirchen – Wiedersehen mit Bigboy Limburgia – Admiral As muss Beryl Boko 25 Meter geben
Mit guten Aussichten auf gleich mehrere Top-Platzierungen durch eine kleine, aber erlesene Auswahl an starken Pferden reist Arnold Mollema am Donnerstag nach Gelsenkirchen, wo er im Rahmen der zehn Prüfungen umfassenden Veranstaltung (Beginn 18.30 Uhr) unter anderem den erstklassigen More Caviar an den Start bringt, der sich kürzlich Rang drei im Gelsenkirchener Adbell-Toddington-Rennen geholt hatte. 
Am Donnerstag, 6. Juni, tritt der groß gewachsene Hengst in der Hand seines Trainers gegen durchweg ältere Pferde an, ist gegen die „Erwachsenen“ dennoch klarer Favorit. „More Caviar hat mir im Adbell-Toddington-Rennen sehr gut gefallen. Nach einem sehr aufwändigen Rennverlauf blieb er bis zum Schluss voll bei der Sache, obwohl ich ihm am Ende nicht unbedingt alles abverlangt habe. Er braucht nach wie vor Zeit, um sich zu entwickeln. Klasse hat er genug, und er wird sicher noch besser als er jetzt schon ist“, zeigt sich der niederländische Spitzentrainer zuversichtlich und ergänzt: „Auch wenn für ihn das Derby vielleicht noch zu früh kommt und Tiger Woods As derzeit wohl einen Tick stärker scheint, arbeiten wir natürlich auf Berlin hin, deshalb muss er am Donnerstag ran.“
Zu schlagen hat More Caviar die in dieser Klasse bestens bewährte Blits Buitenzorg (Jochen Holzschuh) sowie die frische Gladbacher Siegerin Honoree (Victor Gentz).
Starkes Amateurfahren
Freuen darf man sich am Donnerstag auch auf ein stark besetztes Amateurfahren, in dem der zuletzt mehrfach bärenstark gelaufene Admiral As in der Hand von Sina Baruffolo zwar mit besten Chancen ins Rennen geht, zunächst allerdings eine Zulage von 25 Meter aufholen muss.
Das könnte ein Vorteil für die von der Grundmarke in die Partie gehende Beryl Boko sein, die von Silvia Raspe gesteuert wird. Auch für die ebenfalls von der Grundmark ins Rennen gehende Wies Buitenzorg dürfte hier einiges drin sein, was freilich auch für Year of Transs R (Feike Wilpstra) gilt, der wiederum mit einer Zulage leben muss. 
Bigboy Limburgia machte bei seinem letzten Start in Gelsenkirchen mächtig Eindruck. Foto: Sexauer
Der „Bigboy“ ist wieder da
Ein richtiger „Kracher“ ist in der Gewinnklasse bis 28.000 Euro mit von der Partie. Bigboy Limburgia (Rob van Toor) siegte am 1. Mai in Gelsenkirchen ungeachtet eines aufwändigen Pensums in höchst beeindruckenden 1:13,8/2000 Meter und sorgte für staunende Gesichter.
Sollte er diese Leistung auch nur ansatzweise bestätigen können, hat er keinen Gegner zu fürchten, wenngleich sein Landsmann Zaido Dragon (Roland Hülskath) ebenfalls fein in Schwung ist und schnelle Zeiten laufen kann.
Zum Auftakt des Rennabends steht mit dem Fadinchen-Rennen ein weiterer Lauf der Stutenserie auf dem Programm, in dem Roland Hülskath mit Butterfly Boko über 1.609 Meter wohl die besten Karten hat, aber auch Heinrich Gentz mit Grace Kelly mitmischen will.
Gegen diese beiden Fünfjährigen begehrt mit Revolution Bi eine dreijährige Traberdame aus dem Stall Mollema auf, deren Trainer ihr attestiert: „Revolution Bi ist unheimlich schnell, aber auch nicht einfach zu steuern. Wir trainieren sie derzeit unter dem Sattel, damit sie ruhiger wird. Am Donnerstag wollen wir mal schauen, wie schnell sie auf der Meile ist.“
Im letzten Rennen könnte erneut Arnold Mollema den Sieger stellen, denn in diesem Amateurfahren geht für ihn Cees Jan Faber mit Aidean Boko an den Start von dem der Niederländer eine hohe Meinung hat: „Aidean Boko hatte größere Probleme. Er wird sich sicher von Start zu Start steigern und steht am Donnerstag eigentlich vor einem Sieg.“ Vereiteln kann dies noch am ehesten ein in Bestform antretender Guiseppe Traina mit Heinrich Gentz.
Postanschrift:
GelsenTrabPark e.V.
Nienhausenstraße 42
45883 Gelsenkirchen
Tel.: +49 209 40 92 - 0
FAX: +49 209 40 92 - 199
e-mail: