Völlig überlegener Debüt-Sieg der Derby-Hoffnung von Paul Hagoort – Admiral As läuft der Konkurrenz davon – Roland Hülskath gewinnt sein 2.999. Rennen
Ganz Traberdeutschland schaute am Vatertag gebannt nach Gelsenkirchen, wo sich Tiger Woods As erstmals der Konkurrenz stellte. Dem hoch talentierten Dreijährigen sagte man spätestens nach seiner überragenden Qualifikation eine große Karriere voraus und auch nach seinem ersten Rennen hat sich diese Einschätzung nicht geändert.
Tiger Woods As lief sein eigenes Rennen. Foto: Sexauer
Behutsam ins Rennen geführt, zog der für sein Alter ungemein reif wirkende Hengst nach 600 Metern vor das Feld und löste sich schon auf der Gegenseite von der völlig überforderten Konkurrenz. In einer durchschnittlichen Kilometerzeit von 1:12,8 absolvierte Tiger Woods As die letzten 1000 Meter und hatte im Ziel 17 Längen Vorsprung auf Cees Butcher. Ungemein beeindruckend war der Umstand, dass Siegfahrer Robin Bakker die Derby-Hoffnung nicht einmal richtig fordern musste – Tiger Woods As lief ganz von alleine in seiner ganz eigenen Klasse. Einen besseren Dreijährigen hat man in der bisherigen Saison in Deutschland noch nicht gesichtet!
Admiral AS läuft auf und davon
In der besten Tagesklasse sah man eine überaus couragierte Fahrt von Sina Baruffolo, die es in dieser Amateurprüfung aus dem zweiten Band mit einer Ausreißtaktik versuchte, die letztlich voll aufging. Zwischenzeitlich hatte sie sich mit Admiral As auf mehr als 30 Längen von der Konkurrenz gelöst. Diesen Vorsprung konnte sie zwar nicht ins Ziel retten, am Ende langte es über die Steherdistanz immer noch zu einem überlegenen Triumph gegen die von der Grundmarke ins Rennen gegangene Titanis Girl.
Knapp verpasst
Auf dem Weg zu seinem 3.000. Fahrersieg hatte Roland Hülskath zum Auftakt einen Doppelschlag gelandet. Nachdem er nach früher Führung mit Lord Philipp im ersten Rennen punkten konnte, gewann er das 2.999. Rennen seiner Karriere gleich danach mit Attrape Moi im Speed. Danach wollte ihm allerdings kein weiterer Erfolg gelingen, so dass seine Feierstunde vorerst vertagt werden musste.
Eine sehr überzeugende Vorstellung lieferte Blueberry Dragon in der Gewinnklasse bis 9.000 Euro ab. Mit Michael Nimczyk im Sulky hielt er sich bis zu Beginn der Schlussgeraden im Windschatten der favorisierten Butterfly Boko auf, um diese dann glatt abzuhängen. Mehr als zehn Längen betrug am Ende der Vorsprung des Sieggespanns auf die Stute, mit der Roland Hülskath seine letzte Chance auf den 3.000 Sieg vergab.
Talente gesichtet
Mit Diamond und Daisy Charisma zeigten sich am Vatertag zwei weitere talentierte Dreijährige in Siegerlaune. Robin Bakker führt Diamond bei seinem zweiten Tageserfolg im Einlauf aus zweiter Position zu einem leichten Erfolg. Jan Wagenaar jun. punktete mit Daisy Charisma in einer Speedentscheidung und kam knapp vor Casanova ein.
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