Kurt Pritsch, Mitbesitzer von Partout Simoni, freut sich auf das mit 30.000 Euro dotierte Rennen – 6.000 Euro Jackpot in der Viererwette – Jeweils 1.000 Euro Siegjackpot im ersten und elften Rennen
Der Bild-Pokal auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn ist seit jeher ein Garant für beste Unterhaltung. Die Mischung aus Show und Pferdesport hat sich in den letzten Jahren zunehmend bewährt. Unter den wachen Augen unzähliger prominenter Gäste und vor ganz gewiss bestens gefüllter Tribüne werden am 1. Mai ab 13.35 Uhr insgesamt 13 Trabrennen entschieden, die mit 75.000 Euro dotiert sind! Das Highlight des Tages ist ohne Frage der an achter Stelle (zirka 17.15 Uhr) entschiedene Bild-Pokal um 30.000 Euro.
Selten war dieses Rennen besser besetzt als in 2013! Freuen darf man sich unter anderem auf Partout Simoni, der mit Startplatz eins für die norddeutschen Besitzer Kurt Pritsch und Dr. Hans-Uwe Ehlers an den Start geht. Partout Simoni ist vielleicht das derzeit beste Trabrennpferd in deutschem Besitz. Knapp 500.000 Euro hat der sechsjährige Hengst bislang verdient. 2012 gewann er in nur zehn Monaten gleich neun Rennen in Frankreich, in der laufenden Saison kamen schon wieder 150.000 Euro an Gewinnsumme dazu. Jetzt wagt er sich zum ersten Mal auf die klassische Meile.
„Wir möchten mit ihm den skandinavischen Weg gehen und testen deshalb, was er auf der Kurzstrecke kann. Wenn er den Bild-Pokal gewinnt, peilen wir einen Start in Oslo an, und wenn auch das gut ausgeht, hoffen wir auf eine Einladung zum Elitloppet. Freilich muss der Bild-Pokal erst einmal gewonnen werden“, erklärt Mitbesitzer Kurt Pritsch und ergänzt: „Ich denke aber, wir haben gute Siegchancen!“ Gefahren wird Partout Simoni wie zuletzt immer vom belgischen Spitzenfahrer Dominik Locqueneux.
Einer, der den „skandinavischen Weg“ bestens kennt, ist Strong Boy. Der Wahlschwede hat in diesem Jahr bereits drei Rennen gegen die schwedische Elite gewinnen können und darf sich mit Spitzenfahrer Joakim Lövgren einiges ausrechnen, muss mit Startplatz acht allerdings auch ein bisschen Glück in der Startphase haben.
Ein im Bild-Pokal bekanntes Gesicht ist Unforgettable (Foto: Sexauer), der mit seinen elf Lenzen und einer Gesamtgewinnsumme von 879.104 Euro als Veteran in dieses Rennen geht und mit Arnold Mollema im Sulky beileibe nicht ohne Chancen ist. Auch der Vorjahreszweite Baltimore As (Michael Nimczyk) und Icare de Bois (Michael Schmid) sind weit mehr als nur Kanonenfutter, ebenso wie die aus Bayern anreisenden Top of the Rocks (Gerd Biendl) und Alegro (Josef Franzl).
Die Entlastung
In der mit 5.000 Euro dotierten Entlastung gibt es ein Wiedersehen mit dem letztjährigen Bild-Pokal-Sieger Yesterday (Stefan Schoonhoven, Foto unten: Sexauer), der gegen die zuletzt auf dieser Bahn höchst beeindruckend zum Zuge gekommene Aida Boko (Hugo Langeweg jr.) und den mit brachialer Überlegenheit siegreichen Admiral As (Dominik Holtermann) aber von keiner leichten Aufgabe steht. 
Die Dreijährigen kommen
Nicht nur der Bild-Pokal verspricht erstklassigen Trabersport. So darf man sich im mit 7.000 Euro ausgelobten 1. Trial zum Adbell Toddington-Rennen auf starke Vertreter des Derby-Jahrgangs freuen. Mit dabei ist auch der zweifache Gelsenkirchener Sieger More Caviar, von dem sein Trainer Arnold Mollema schon vor gut zwei Monaten gesagt hat: „Er wird ein richtig Guter.“
Damit scheint der Niederländer voll ins Schwarze getroffen zu haben, denn zuletzt zeigte sich der Dreijährige in blendender Verfassung. Ob er auch gegen die frischen Gelsenkirchener Sieger Greenspan (Thomas Kornau), Ivalo (Thomas Panschow) und vor allem Lord Philipp (Henk Hammink) bestehen kann, ist noch offen.
Um 10.000 Euro aus den Bändern
Im mit 10.000 Euro dotierten Master-Rennen 1 an vorletzter Stelle des dreizehn Rennen umfassenden Programms sieht es günstig aus für die in Gelsenkirchen bestens bewährte Anky Kievitshof, die in dieser Bänderstartprüfung zwar 25 Meter aufholen muss, dies mit Rob de Vlieger aber nicht zum ersten Mal schaffen würde. Von der Grundmarke geht Gerd Biendl mit Cosmic Love als chancenreichster Teilnehmer ins Rennen.
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