Viele starke Gäste wie Silberhelm Thorsten Tietz sowie die Holländer Hugo Langeweg, Peter Strooper und Rob de Vlieger stimmen auf das bevorstehende Großereignis ein
Mit einem feinen Zehn-Rennen-Programm läutet Gelsentrab am 21. April ab 13.30 Uhr den Countdown zum großen Bild-Renntag ein. Der folgt genau zehn Tage später und ist das erste absolute Saison-Highlight. Darauf werden die Besucher an diesem Sonntag schon ein wenig eingestimmt, denn gleich in der Auftaktpartie geht es über die klassische Meile.
Mit von der Partie ist der früher in Gelsenkirchen, inzwischen aber in Berlin tätige Maik Esper. Er steuert den Wallach Tragedien. Beide waren in der Hauptstadt bereits erfolgreich, haben sich jüngst jedoch aus den Augen verloren. Seit sechs Wochen ist Tragedien in Paris stationiert. Während er eigens für dieses Engagement aus Frankreichs Kapitale anreist, macht sich Esper aus Berlin auf den Weg, um über 1.609 Meter eine scharfe Klinge zu schlagen.
Ebenfalls einmal steigt Thorsten Tietz am Sonntag in den Sulky. Der Silberhelm ist im dritten Rennen mit Oggi Corner dabei. Die Fünfjährige ist in ihrer Karriere zwar noch sieg-, aber deswegen gewiss nicht chancenlos. Auch wenn Startnummer zwölf ein Handicap ist, sollte sie zumindest in der Viererwette nicht ausgelassen werden.
Yesterday im Hauptereignis
Hauptereignis ist das achte Rennen, dessen Name ebenfalls einen Brückenschlag zum 1. Mai bildet. Es trägt den Titel „Preis des Bild-Renntages“. Zudem passt es ins Bild, dass unter den zehn erstklassigen Teilnehmern mit Yesterday (Foto: Sexauer) auch der letztjährige Sieger des Bild-Pokals an den Ablauf kommt.
Mitte März meldete er sich mit einem starken zweiten Platz in Gelsenkirchen aus der Winterruhe zurück. Am 4. April wurde Yesterday in Wolvega dann nur Fünfter. Trainer Stefan Schoonhoven relativiert das Abschneiden jedoch: „Wir lagen in einem großen Feld lange hinten. Genau in der Schlussphase, als Yesterday viel Boden gutmachen musste, wurde das Rennen höllisch schnell. Er hat mir besser gefallen, als es das Resultat ausdrückt.“
Auch diesmal hat der Achtjährige mit der Acht eine alles andere als gute Ausgangslage. Dennoch traut Schoonhoven ihm einiges zu: „Bei einem passenden Rennverlauf, kann Yestderday unter den ersten Dreien landen.“
Angesichts solcher Blitzstarter wie Miss Love (Robin Bakker), Yann the mailman (Michel Rothengatter) und dem frischen „KöPi-Pokal“-Zweiten Emblem (Thomas Kornau) könnte es zu einer Speedentscheidung kommen. Das käme Yesterday nicht ungelegen.
Deutlich auf der Rechnung wird man aber auch den laufstarken Icare de Bois (Michael Nimczyk), Peter Stroopers Alabama K sowie mit Aida Boko (Hugo Langeweg) eine weitere Klassestute haben müssen.
Bänderstart mit Zidane Boshoeve
Überaus interessant besetzt ist ferner der bereits an sechster Stelle anstehende Bänderstart. Das Rennen ist den Amateuren vorbehalten und nach einem der Ihrigen benannt; dem alten Haudegen Horst Welsing. Er feierte am 17. April seinen 80 Geburtstag und ist seit Jahrzehnten als Besitzer und Fahrer eine Säule im Trabrennsport.
Ein Spezialist für Rennen dieser Art ist Zidane Boshoeve. Er muss mit Anke Börnig diesmal lediglich 25 Meter auf die Pferde aus dem ersten Band aufholen. Das sollte zu schaffen sein, auch wenn mit der von Rob de Vlieger trainierten Avalon Transs R (Hiltje Tjalsma) und Sentimentale (Rita Drees) die schärfsten Konkurrentinnen von der Grundmarke aus abgehen.
(Ralf Rudzynski für GelsentrabPR)
Postanschrift:
GelsenTrabPark e.V.
Nienhausenstraße 42
45883 Gelsenkirchen
Tel.: +49 209 40 92 - 0
FAX: +49 209 40 92 - 199
e-mail: