Überlegener Sieg mit RC Gallent Image – Rita Drees gewinnt erneut mit Danyel Gerard und die Viererwette zahlt 50.641:10 Euro – Roland Hülskath probt mit Bullseye erfolgreich für den Bild-Rahmen
Keine halben Sachen machte „Weltenbummler“ Wim Paal bei seinem Comeback am Donnerstag Abend auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn. Im „Papier Union-Rennen“, dem Hauptrennen der Veranstaltung musste er im Sulky von RC Gallent Image (Foto: Sexauer) zwar etwa 700 Meter ausharren, bis er das Kommando an sich reißen konnte, danach hatte er aber alles im Griff.
„Als RC Gallent Image einmal in Front lag, war ich jederzeit Herr der Lage“, wusste der zweifache Derbysieger zu berichten. Hinter dem Sieggespann belegte Bronco Boko Rang zwei vor der außen ohne Führpferd gut gelaufenen Ysvogel.
Eine starke Leistung sah man in einem Zulagenrennen von Bullseye, der mit großem läuferischem Einsatz 50 Meter aufholte, am Ende sogar überaus leicht gegen starke Konkurrenz gewann und so bestens gerüstet ist für einen Start am Bild-Pokal-Renntag.
„Ich hatte schon im letzten Bogen ein gutes Gefühl und habe im Einlauf nur das Nötigste getan. Wenn Bullseye gesund bleibt, werden wir noch viel Spaß mit ihm haben“, erklärte Siegfahrer Roland Hülskath nach dem Rennen.
Kämpferische Gäste
Im Gästereiten für Turnierreiterinnen wurde über den gesamten Weg verbissen um die Positionen gekämpft. Im letzten Bogen setzte sich dann aber der von Kerstin Stegemann gerittene Queiros de Nancras durch und löste sich bald überlegen vom Feld. Die ehemalige Fußball-Bundesliga-Spielerin bewies damit, dass sie auch ein Händchen für Traber hat. „Das Trabreiten ist deutlich anstrengender als ein Springturnier. Es hat aber viel Spaß gemacht, zumal ich mich bei meinen bislang drei Ausflügen in dieses Metier jedes Mal steigern konnte“, freute sich die reichlich ausgepowerte Sportlerin nach dem Rennen. Eine Wiederholung dieser Prüfung stand als letztes Rennen auf dem Plan. Diesmal saßen Amateurreiterinnen im Sattel. Diesmal gewann Michaelle Kokkes mit Queiros de Nancras.
50.641:10 Euro in der Viererwette
Das Rennen mit Viererwette diktierte von Beginn an Antonio Starlake, hinter dem der favorisierte Danyel Gerard im ersten Bogen Position bezog. Als der Pacemaker aus dem letzten Bogen heraus erst weg brach und dann auch noch ansprang, war der Weg frei für Danyel Gerard, der mit Rita Drees einem völlig ungefährdeten Sieg entgegen strebte.
Damit unterstrichen die Traber aus dem Trainingsquartier von Eckhard Drees einmal mehr ihre starke Form. Hinter dem Sieggespann erspurtete sich Breaking News den Ehrenplatz vor Roma Columbus und Noble Feeling. Wer diese Reihenfolge in der G4 auf dem Wettschein hatte, durfte sich über eine Quote von 50.641:10 Euro freuen.
In der Auftaktprüfung bestätigte Blits Buitenzorg ihre ausgezeichnete Verfassung und siegte mit ihrem neuen Trainer Jochen Holzschuh im Sulky zum zweiten Mal in Folge. Seinen zweiten Start in diesem Jahr gestaltete der von Thomas Kornau aufgebotene Greenspan siegreich. Sein Fahrer verriet nach dem Rennen, dass er mit dem schicken dreijährigen Hengst in diesem Jahr noch eine Menge vor hat, mit ihm auch in die großen Jahrgangsrennen gehen will.
Beinahe noch besser wusste wenig später seine Altersgefährte Lord Philipp (Henk Hamming) zu gefallen, der sich zwar noch recht unerfahren präsentierte, sein Rennen dafür aber umso eindrucksvoller gewann. Gar turmhoch überlegen war wenig später Best of Lane mit Rick Wester.
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