Unforgettable, Zidane Boshoeve und Hollys Boy auch aus dem dritten Band das Maß der Dinge – Miss Love auf der Meile
Zehn gut besetzte Rennen stehen am kommenden Sonntag (7.) ab 13.30 Uhr auf dem Programm bei Gelsentrab. Besonders auf das an neunter Stelle stattfindende Hauptereignis werden sich viele Zuschauer freuen. Dann treffen mit Unforgettable, Zidane Boshoeve und Hollys Boy gleich drei Publikumslieblinge aufeinander.
Mit sieben Jahren ist Zidane Boshoeve (Robin Bakker) der Benjamin aus diesem Trio. Unforgettable (Arnold Mollema) ist bereits elf-, Hollys Boy (Michael Nimczyk) sogar schon zwölfjährig. Deshalb gehören die beiden aber noch lange nicht zum alten Eisen. Sie liefern vielmehr immer noch Klasseleistungen ab, die ihre Fans mit der Zunge schnalzen lassen.
Diesmal müssen die drei Cracks – ebenso wie Platzgeld-Kandidat Year of Transs R (Robbin Bot) – eine Zulage von 50 Metern wettmachen, doch das kennen Unforgettable, Zidane Boshoeve und Hollys Boy zur Genüge.
Primus inter pares
Als Gleicher unter Gleichen geht Unforgettable (Foto: Sexauer) in die Partie. Der Derby-Sieger des Jahres 2005 musste sich zuletzt zwar mit einem dritten Rang zufrieden geben, zeigte aber einmal mehr seinen gefürchteten Speed. Mit dem riss er schon am 3. März den im Einlauf scheinbar bereits enteilten Zidane Boshoeve aus allen Wolken.
Das nahm sich der Bezwungene zum Vorbild. Zweimal setzte sich „Zidane“ anschließend durch, beim letzten Mal in Gelsenkirchen, wo er dabei seinen durchschlagenen Schlussspurt in die Waagschale warf und den zeitig nach vorne gezogenen Hollys Boy noch in die Schranken wies.
Miss Love über 1.609 Meter
Hinter diesem Duo zog sich Straight on glänzend aus der Affäre. Das macht den von Klaus Horn gefahrenen Wallach zu einem Konkurrenten für Miss Love (Robin Bakker), die im sechsten Rennen über 1.609 Meter triumphieren will. Das Zeug dazu hat die stets hoch eingeschätzte Stute.
Sie nahm es Mitte März mit Unforgettable auf und bestimmte beim damals ersten Start nach einer Pause auf der Mittelstrecke lange das Geschehen. Am Ende reichte es zu einem starken vierten Rang. In der Distanz fehlten Miss Love nicht mehr viele Meter, um sogar als Erste anzuschlagen. Auf der Meile sollte sie nach dieser Empfehlung in ihrem Element sein.
Brazil Elegance über 2.600 Meter
So kurz der Weg für Miss Love ist, so weit ist er für Brazil Elegance (Peter Whisker). Er geht als leichter Favorit ins dritte Rennen, in dem das Ziel erst nach 2,600 Metern erreicht ist. Bis dahin wird er sich einer ganzen Schar von Herausforderern erwehren müssen, die allesamt auch in der Viererwette mit auf den Schein gehören.
Zu seinen schärfsten Rivalen zählen All the W (Piet Solleveld), Babangida Fanatic (Silvia Raspe) und der schon zuletzt auf der Steherstrecke erfolgreiche On the road Rex (Willem ten Brink). Findet Making Moves (Anke Börnig) aus der zweiten Reihe eine Lage, ist auch er keineswegs zu verachten.
Frische Sieger am Start
Auch in den übrigen Prüfungen sind gute Pferde unter Order. So startet im zweiten Rennen der talentierte dreijährige More Caviar (Arnold Mollema). Er tritt ebenso als frischer Gelsenkirchener Sieger an wie Echo de Paris (Robin Bakker) im fünften Rennen.
In der achten Prüfung kreuzen mit Circleofmoments (Dominik Holtermann) und Contador Transs R (Robin Bakker) gleich zwei aktuelle Sieger die Klingen. Und mit einem ebensolchen Duell zwischen Flying Matador (Dominik Holtermann) und Blueberry Dragon (Roland Hülskath) klingt der Nachmittag schließlich auch aus.
(Ralf Rudzynski für GelsentrabPR)
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