Mit einem Favoritenerfolg endete das den Amateuren vorbehaltene Hauptereignis am Nienhausen Busch. In der Hand von Anke Börnig fing Zidane Boshoeve den ebenfalls aus dem zweiten Band auf die Reise gegangenen Hollys Boy in der Distanz noch sicher ab. Danach jedoch sah es im Schlussbogen nicht unbedingt aus.
Dort nämlich löste sich Hollys Boy, der bereits eingangs der Schlussrunde das Kommando übernommen hatte, gerade von seinen Verfolgern. Im Sulky von Zidane Boshoeve ließ sich Anke Börnig aber nicht aus der Ruhe bringen. Zwar schritt die Amazone mit dem Crack von Trainer Marcel Hauber zur Tat, doch waren noch vier Konkurrenten vor ihr.
Im Einlauf erschien das Gespann zeitig in zweiter Position, doch Hollys Boy hatte in Front immer noch einigen Vorsprung. Dieser schmolz jedoch kontinuierlich, als Zidane Boshoeve endgültig ins Rollen kam, und 50 Meter vor dem Ende war er schließlich zur Stelle.
In der Distanz sind Anke Börnig und Zidane Boshoeve noch sicher gegen den auf der Schlussrunde führenden Hollys Boy zur Stelle. (Foto: Sabine Sexauer)
„Ich war mir eigentlich immer sicher, dass es reichen würde“, verriet die Siegfahrerin später und begründete ihre Nervenstärke: „Ich habe voll und ganz auf die Qualitäten von Zidane Boshoeve vertraut. Im Einlauf kam er schnell in Fahrt, und dann habe ich ihn alles alleine machen lassen.“
On the road Rex über 2.600 Meter
Gleich zu Beginn gab es auf der Steherstrecke keine Opposition gegen den von Roland Hülskath vorgetragenen On the road Rex. Nachdem der Wallach bei den vorherigen beiden Jahresstarts unter Wert abgeschnitten hatte, ließ er sich den verdienten ersten Saisonsieg nicht nehmen. Eingangs der Schlussrunde zog On the road Rex aus der zweiten Spur an die Spitze und im Einlauf unwiderstehlich davon.
Mit Circleofmoments entschädigte sich noch ein weiteres Pferd für einiges Pech, das die Stute bei den bisherigen beiden Starts in 2013 hatte. Mit Dominik Holtermann lag sie umgehend im Fahrwasser der führenden Butterfly Boshoeve und lauerte auf ihre Chance.
Die ergab sich diesmal rechtzeitig. 200 Meter vor dem Pfosten kam die Vierjährige auf freie Bahn und klärte die Fronten umgehend zu ihren Gunsten. Gut endete auch Höwings Shiva Z, die sich für den Ehrenplatz ihrerseits noch an der einstigen Tempomacherin vorbeischob.
„Im letzten Bogen sah es kurz so aus, als würden wir erneut keine Passage finden, aber dann kam für Circleofmoments doch noch die entscheidende Lücke“, atmetet Dominik Holtermann erleichtert auf. Später legte er nach. Im ersten Bogen erhielt Flying Matador dabei kampflos die Spitze und lief seinem vierten Saisonerfolg entgegen.
Talentiertes Dreijährigen-Duo
Vielversprechend waren die Auftritte der beiden dreijährigen Greenspan (Thomas Kornau) und More Caviar (Arnold Mollema), die jeweils erstmals in den Winner Circle einzogen. Trotz Startplatzes in der zweiten Reihe landete Claudia (NL) mit Jochen Holzschuh bereits ihren dritten Sieg bei den letzten vier Engagements.
Blueberry Dragon (Michael Schmid) bestätigte den Außenseiter-Coup aus dem Februar, All the W (Simon Woudstra) ließ sich in einem packenden Finish von Secret Boy nicht in die Knie zwingen, und Danyel Gerard stand in zweiten Hobbyfahren des Tages mit Rita Drees ein höllisches Pensum souverän durch.
(Ralf Rudzynski für GelsentrabPR)
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