Der zwölfjährige Großverdiener trifft in einer Bänderstartprüfung auf Zidane Boshoeve – Zwei Rennen mit Viererwette an dritter und sechster Stelle
Aus zwei Bändern wird dieses Rennen über die Mitteldistanz gestartet und so wie es aussieht, dürften die drei Starter aus dem zweiten Band den Sieg unter sich ausmachen. Die allerbesten Aussichten hat Zidane Boshoeve, der erst vor zwei Wochen in Berlin mit einem Kraftakt unterwegs die Fronten klärte und sich so den ersten Sieg der Saison holte.
Gefahren wird er von Anke Börnig, die sich besonders vor Hollys Boy (Frank Eickmann) in Acht nehmen muss. Der inzwischen zwölfjährige Großverdiener (207.207 Euro) hatte beim Saisoneinstand in Mönchengladbach noch Pech. „Sein Fahrer hatte sich mit ihm unterwegs etwas verfahren, und dann ist auch noch der Schweifriemen gerissen. Ich bin froh, dass dabei nichts passiert ist“, konstatiert Besitzer und Trainer Peter Erwig.
Hollys Boy (hier bei einem Sieg mit Michael Nimczyk) ist ein in Gelsenkirchen gern gesehener Gast und zählt am Sonntag zu den heißen Sieganwärtern im Hauptrennen. Foto: Sexauer
Dieser gibt sich im Hinblick auf den bevorstehenden Start aber zuversichtlich: „Hollys Boy ist gut drauf! Zidane Boshoeve ist ein starker Rivale, gegen den Hollys Boy auch schon verloren hat. Wenn er aber einen guten Start und ein passendes Rennen erwischt, ist einiges möglich“, so der passionierte Pferdemann aus Frechen.
Der dritte Starter aus dem zweiten Band heißt Year of Transs R (Feike Wilpstra), zeigte sich beim letzten Start auf dieser Bahn wieder deutlich an und kann ebenfalls weit nach vorne laufen.
Flying Matador in starker Konkurrenz
Ein weiteres starkes Rennen steht an vorletzter Stelle auf der Tageskarte. Hier könnte sich der von Dominik Holtermann gesteuerte Flying Matador umgehend für die letzte Streichform rehabilitieren und an seine drei Saisonerfolge anknüpfen. Dafür muss er aber an starker Konkurrenz vorbei.
Da wäre zum Beispiel Boy Jaden H (Michael Schmid), der beim letzten Start in Gelsenkirchen ausgebrochen ist. Läuferisch kann ihm aber kaum ein Konkurrent etwas vormachen. Auch Contucky Newport (Jesse ter Borgh) ist ein echter Könner, könnte diesen Start nach der mehr als viermonatigen Winterpause aber noch benötigen.
Damit nicht genug, denn auch Bruno di Quattro (Robbin Bot) kann in diesem Rennen ein Wörtchen mitreden. Der Hengst wartete beim letzten Start in Wolvega mit einer famosen Schlussleistung auf, die ihn auf dem langen Gelsenkirchener Einlauf weit nach vorne bringen könnte.
Starker Auftakt
Schon in der Auftaktprüfung geht es richtig zur Sache. Mit vielversprechenden Formen reist Camilo Boko aus den Niederlanden an und darf sich in der Hand von Kurt Roeges berechtigte Hoffnungen auf die ersten Siegbörse am 24. März machen. Verhindern will dies Robbin Bot mit Zita Ricardo, die beim letzten Start Pech hatte und diesmal gewiss viel mehr als Rang sieben erreichen sollte.
Zweimal G4
Gleich zweimal wird am Sonntag bei Gelsentrab die Viererwette ausgespielt; wie gewohnt an dritter Stelle und dann noch einmal im sechsten Rennen. Während in der ersten G4-Prüfung wohl kaum ein Weg an Charlie Starlake (Roland Hülskath) vorbei führt, ist das sechste Rennen deutlich offener. Aber auch hier kann der aktuelle Goldhelm punkten, diesmal im Sulky von Butterfly Boshoeve.
Philipp Stark für GelsentrabPR
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