Der Niederländer gewinnt drei Rennen und punktet auch in der besten Klasse mit Anky Kievitshof – Roland Hülskath und Silvia Raspe mit je zwei Siegen
„Wenn ich mich unterwegs an einem Führpferd orientieren und dann im Einlauf den Speed von Anky Kievitshof ausspielen kann, dann habe ich eine Siegchance.“ Was Rob de Vlieger vor dem Rennen der besten Klasse nur hoffen konnte, bestätigte sich in der Realität, und so konnte der niederländische Profi mit der schnellen Stute am Ende einen von gleich drei Tagessiegen einfahren. Damit avancierte er zum erfolgreichsten Aktiven des ersten Gelsenkirchener PMU-Renntages der Saison und bestätigte seine grandiose Form.
Das Führpferd von Anky Kievitshof (Foto: Sexauer) war Bandgefährtin Miss Love, die sich vom Fleck weg an die Spitze des Feldes setzte, während Rob de Vlieger umgehend dahinter einparkte. Der aus dem zweiten Band ins Rennen gegangene Topfavorit Unforgettable schaltete sich erst auf den letzten Metern ins Geschehen ein, reichte trotz tollem Speed aber nicht mehr ganz an Anky Kievitshof heran, die sich auf der Zielgeraden schnell einen sehr sicheren Vorteil erarbeitet hatte. Zwischen die Siegerin und Unforgettable schob sich der beim ersten Start nach der Winterpause gleich wieder prächtig aufgelegte Yesterday auf Rang zwei.
Rob de Vlieger hatte den gut besuchten Renntag mit einem Sieg im ersten PMU-Rennen eingeläutet. In seiner Hand zeigte sich der zuletzt mehrfach unsichere Echo de Paris endlich wieder von seiner besseren Seite. „Echo de Paris konnte mich bei seinen letzten Auftritten nicht überzeugen, deswegen habe ich ihm einen anderen Beschlag verpasst. Da er rechts herum ohnehin besser geht, konnte er jetzt endlich wieder zeigen, was er kann“, freute sich de Vlieger.
Sein dritter Tageserfolg gelang ihm wenig später mit Contador Transs R, der sich sicher gegen den lange führenden Eskimo Joe durchsetzen konnte. „Contador Transs R hatte ein schönes Rennen. Ich hatte schon im Vorfeld mit einem Sieg gerechnet, und letztlich ist alles perfekt gelaufen“, erklärte der Siegfahrer.
Einen guten Tag hatte auch Roland Hülskath erwischt, der mit zwei Volltreffern ein wenig aus seinem aktuellen Formtief herauskam. Zunächst führte er Bullseye zu einem neuerlichen Triumph in Gelsenkirchen. Nach einem Kilometer machte sich das Gespann aus zehnter Position auf den Vormarsch und machte in dritter Spur rapide Boden gut. Schon im letzten Bogen waren die Fronten geklärt. „Mit einem guten Pferd kann man so etwas machen, und wie man sehen konnte ist Bullseye ein gutes Pferd“, wusste der Goldhelm zu berichten.
Auch mit Shark Attack hatte Hülskath in einem weiteren PMU-Rennen keine Probleme, die Konkurrenz in Schach zu halten.
Das stark besetzte Trabreiten gewann Silvia Raspe mit Beryl Boko aus dem ersten Band und kam vor At Full Speed ins Ziel. Auch das abschließende Amateurfahren gewann Silvia Raspe, diesmal mit Titanias Girl. Ebenfalls in die Siegerliste eintragen durfte sich Michael Schmid, der mit dem schwierigen Stepper des Bois gewann und das trotz einer ausgiebigen Startgaloppade.
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