Yesterday (Stefan Schoonhoven) kommt aus der Winterpause, gehört dennoch gleich wieder zu den chancenreichen Teilnehmern in der besten Klasse. Foto: Sexauer
In acht Rennen kämpfen 106 Traber um 45.800 Euro Preisgeld – Unforgettable muss Anky Kievitshof 25 Meter geben – bärenstarkes Trabreiten – Orsola SAS kann wieder punkten
Die erste Freitagsveranstaltung der laufenden Saison steht bei Gelsentrab unter ganz besonderen Vorzeichen. Nicht nur, dass ab 17 Uhr sechs durchweg hoch dotierte PMU-Rennen plus zwei weitere stark besetzte Prüfungen auf dem Plan stehen, zudem findet im Anschluss an die Veranstaltung im Abano As-Club auch die deutsche Championatsehrung durch den Hauptverband für Traberzucht statt.
Die hohen Rennpreise und die mit großer Vorfreude erwartete Ehrung der Besten des letzten Jahres locken am 15. März die großen Namen des heimischen Sports ins Revier, dazu gesellen sich wieder zahlreiche Gäste aus Benelux und Frankreich.
In acht Rennen gibt es insgesamt 45.800 Euro zu verdienen, um die sich 106 Pferde bewerben. Neben den sechs mit je 6.600 Euro dotierten PMU-Prüfungen muss sich das mit 4.000 Euro ausgelobte Bänderstartrennen an siebter Stelle der Tageskarte nicht verstecken. Mit besten Chancen tritt hier einmal mehr Unforgettable an, der zuletzt mit Roland Hülskath in grandioser Manier auftrumpfen konnte und dabei selbst den amtierenden Goldhelm ob seines extremen Beschleunigungsvermögens in Verzückung versetzte.
Diesmal muss das Gespann aus der zweiten Reihe ran, ganz im Gegensatz zu Anky Kievitshof, die von der Grundmarke diesmal 25 Meter weniger als Unforgettable laufen muss. Schon beim letzten Start wusste sie als Dritte gut zu gefallen und könnte diesmal vielleicht den Spieß umdrehen: „Natürlich ist Unforgettable schwer zu schlagen, wenn er seinen Speed zum Einsatz bringen kann. Anky Kievitshof hat mir bei den letzten beiden Starts aber gut gefallen. Sie hat sich deutlich gesteigert, und wenn alles passt, kann sie diesmal auch noch weiter vorne enden als zuletzt“, gibt sich ihr Trainer und Fahrer Rob de Vlieger recht zuversichtlich. Ebenfalls nicht ungefährlich ist der letztjährige Bildpokal-Sieger Yesterday (Stefan Schoonhoven), der freilich aus einer längeren Winterpause kommt.
Wiedergutmachung?
Etwas gutzumachen hat im dritten PMU-Rennen Orsola SAS, deren tolle Siegesserie beim letzten Auftritt nach einem Startfehler ein jähes Ende fand. Trainer Gerhard Holtermann, der diesmal selbst im Sulky der laufstarken Stute sitzt, hat aber eine Erklärung für das frühe Ausscheiden. „Orsola SAS ist zweimal in ihrer Karriere an Fehlern gescheitert und beide Male musste sie aus der zweiten Reihe an den Start gehen.“
Zu tun bekommt es die Stute mit gleich 13 Gegnern, von denen in jedem Fall auch Stormy Nightriver für den Sieg in Frage kommt. Beim letzten Start mit Michael Schmid verließen ihn nach langer Führung erst auf den letzten Metern die Kräfte. Natürlich dürfen in diesem erstklassig besetzten Rennen auch Bullseye (Roland Hülskath) und Cokaselo (Gerhard Biendl) nicht unbeachtet bleiben.
Noch eine Überraschung?
Gleich im ersten PMU-Rennen schicken sich Ralf Oppoli und Blits Buitenzorg an, ihren 397:10-Überraschungscoup vom letzten Renntag zu wiederholen. Freilich ist die diesmal gestellte Aufgabe nicht nur aufgrund der schieren Anzahl von 13 Rivalen deutlich schwerer zu lösen. Gegner wie der frische Sieger Blueberry Dragon (Niels Jongejans) oder der zweifache Saisontriumphator Breaking News (Jan Wagenaar jr.) wollen erst einmal bezwungen werden.
Trabreiten vom Feinsten
Auch das an zweiter Stelle angesetzte Trabreiten um 6.600 Euro hat es in sich. At Full Speed, die nach Aussage von Reiterin Michelle Kokkes beim letzten Mal keine Einstellung zum Rennen fand, wird unter anderem von Beryl Boko (Silvia Raspe), Lokalmatadorin Roy Horn (Monique Poen) und von Love Times (Thomas Levesque) geprüft.
Philipp Stark für GelsentrabPR
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