Unforgettable fliegt auf den letzten Metern an Zidane Boshoeve vorbei. Foto: Sexauer
Der Hengst imponiert mit famoser Beschleunigung – Pascal SAS gewinnt zum dritten Mal in Folge – 104.207:10 in der Viererwette
„Das war richtig gut für die Moral“, freute sich Arnold Mollema nach dem Sieg von Unforgettable, der am Sonntag bei Gelsentrab im „Willi Rode-Geburtstagsrennen“ mit einer grandiosen Speedleistung seiner Favoritenrolle ganz und gar gerecht wurde. Er war zwar erst auf den letzten Metern gegen Zidane Boshoeve zur Stelle, kam dennoch letztlich leicht zum Zuge.
„Roland Hülskath hat sich genau an die abgesprochene Taktik gehalten“, erklärte der niederländische Erfolgstrainer und der glückliche Siegfahrer ergänzte: „Ich habe schon lange nicht mehr ein Pferd mit solch einem Beschleunigungs-Vermögen gefahren.“ Zidane Boshoeve musste sich nach langer Führung dem Speedwirbel des elfjährigen Hengstes beugen, der damit auch im gesetzten Alter von elf Jahren einmal mehr seine nach wie vor große Klasse unter Beweis stellte.
104.207:10 in der G4
Richtig viel Geld zu verdienen gab es im Rennen mit Viererwette, das nicht den erwarteten Ausgang nahm. Die große Vorabfavoritin Orsola SAS lag nach einem Startfehler so weit aus dem Rennen, dass für sie nichts mehr zu holen war. Ungeachtet eines Startplatzes in der zweiten Reihe gelangte Stormy Nightriver schon im ersten Bogen an die Spitze des Feldes und konnte sich bei hohem Tempo bis weit in den Einlauf vorne behaupten.
Dann kam aber Conan Boko mit schnellen Schritten heran gerauscht und hatte sich in der Hand von Robin Bakker rasch einen sicheren Vorteil erarbeitet. Da auch Anna Kournikova im Ziel noch vor Stormy Nightriver einkam, war die Viererwette mit Bronco Boko auf Rang vier nur schwer zu treffen. 104.207:10 Euro gab es am Ende zu verdienen, die mit Abstand höchste Quote seit langer Zeit.
Pascal SAS ist Seriensieger
Seinen dritten Treffer in Serie hatte in der Auftaktprüfung Pascal SAS gelandet, der mit Dominik Holtermann völlig überlegen zum Zuge kam. Das Trabreiten sicherte sich Cathrin Nimczyk mit dem aus dem ersten Band ins Rennen gegangenen Bendt Ricardo.
Nach einem Rennen auf Warten gewann Hiltje Tjalsma mit Bullseye und fing in der Distanz den lange führenden Making Moves noch sicher ab. Auch Peter Wisker durfte sich in die Siegerliste eintragen, gewann mit Brazil Elegance gegen eine überraschend starke Valerie Andrup.
Eine kleine Überraschung gab es im vorletzten Rennen, denn der hoch gehandelte Amigo Butcher konnte sich nach langer Führung nicht bis ins Ziel behaupten. Die besten Reserven hatten Aztec Boko und Robin Bakker, die sich knapp gegen Winston C ins Ziel kämpften. Dies war nach Conan Boko der zweite Trainererfolg für Paul Hagoort.
Eine unfreiwillige Verlängerung des Renntages kam durch einen Sturz in der sechsten Tagesprüfung zustande. Vor dem letzten Bogen fuhr Robbin Bot mit Zita Ricardo auf den vorausfahrenden Amazing Love auf und kam dabei zu Fall. Pferd und Fahrer überstanden den Sturz ohne größere Blessuren, das Rennen musste aber abgebrochen und später wiederholt werden. Den Sieg in dieser Wiederholung sicherte sich nach früher Führung Amazing Love mit Rob de Vlieger.
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