NEWS von Dienstag, 09.03.2010
Sonntag, 14. März, Vorbericht 2
Christian Eisl im Westen angekommen
Österreicher greift Sonntag zweimal ins Geschehen ein
Gelsenkirchen (mspw). Der Weg in den Trabrennsport war für den Österreicher Christian Eisl (30/Recklinghausen) fast schon vorgezeichnet. Vater Norbert war nicht nur Trainer, sondern auch als Fahrer sehr erfolgreich. Unter anderem gewann er im Jahr 1996 die Amateur-Europameisterschaft.
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Der Österreicher Christian Eisl greift am Sonntag zweimal ins Geschehen ein |
Ausgebildet wurde Christian Eisl bei Helmut „Heli“ Biendl und Wolfgang Beyer in Straubing. Nach einigen Monaten als Cheftrainer beim Prominenten-Rennstall „Catch Glory“ (Besitzer: Spielerberater Roger Wittmann, die ehemalige Weltklasse-Tennisspielerin Anke Huber sowie Ex-Fußballprofi Mario Basler) in Reifberg zog es Eisl 2009 in den Westen.
Nachdem es anfangs nicht nach Wunsch lief, befindet sich der in Salzburg geborene Eisl nun im Aufwind. „Das vergangene Jahr war nicht einfach. Aber engagierte Besitzer wie Leo und Hubert Beckmann haben an mich geglaubt. Mittlerweile habe ich in Bladenhorst 17 Pferde im Training“, freut sich Eisl über die positive Entwicklung.
Mit der fünfjährigen Stute Lindy Olly SM aus dem Besitz von Tony Böker (21/Recklinghausen) bestreitet Eisl am Sonntag schon vor dem offiziellen Rennbeginn am Nienhausen Busch einen Probelauf. „Ich werde sie ganz ruhig vortragen. Die Stute stammt aus Italien, soll sich an die Bahn gewöhnen“, so Eisl.
Richtig ernst für Eisl wird es dann mit Frizzante in der vierten Tages-Prüfung. Mit dem sechsjährigen Wallach war er Ende Februar in Mönchengladbach beim Saison-Debüt Zweiter geworden. „Meine fahrerische Leistung war nicht optimal“, zeigt sich Eisl selbstkritisch. „Ich habe ihn zu offensiv vorgetragen. Diesmal werde ich es anders probieren. Dann kann es weit nach vorne gehen“, gibt sich der Österreicher zuversichtlich.
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Ocean of Fire kann am Nienhausen Busch mit Peter Grundmann im Sulky bereits seinen sechsten Sieg in Serie perfekt machen |
Ganz weit vorne, nämlich auf Platz eins, war zuletzt gleich fünfmal in Serie Ocean of Fire aus dem Besitz von Patricia Ruckdäschel (47/Moers). Sonntag kann der sechsjährige Hengst mit Peter Grundmann (34/Mönchengladbach) im Sulky das halbe Dutzend voll machen.
Ein ganz besonderes Comeback können die Besucher am Nienhausen Busch zuvor auf den Bahn-Monitoren live verfolgen. Nach vierjähriger Pause kehrt Rekord-Weltmeister Michael Schumacher beim Rennen in Bahrain in die Formel 1 zurück. Da der Grand Prix bereits um 13.00 Uhr gestartet wird, wurde der Rennbeginn in Gelsenkirchen so festgelegt, dass die Traber- und auch die Formel 1-Fans nichts verpassen.
Und noch eine Besonderheit hat sich der Gelsenkirchener Rennveranstalter einfallen lassen: Die neue „Abwrackprämie“ wird am Sonntag ihre Premiere erleben. Bei einer verlorenen Wette mit einem Mindesteinsatz von zehn Euro erhalten die Wetter gegen Vorlage ihres Wett-Tickets jeweils zehn Prozent ihres Einsatzes in Form eines Gutscheins zurück, der dann bei der folgenden Wette oder auch an einem der nächsten Renntage in Gelsenkirchen eingelöst werden kann. Die Gutscheine besitzen eine Gültigkeit von 180 Tagen.



